Orgelmusik in Herz Jesu

Lutz Brenner 1Das nächste Konzert im Rahmen der monatlichen „Orgelmusik in Herz Jesu“ findet am Freitag, den 2. November 2018 um 17.00 Uhr in der Herz Jesu Kirche statt. Bezirkskantor Lutz Brenner (Bad Ems) spielt Werke von J.S. Bach, J. Brahms, G. Meyerbeer und L. Vierne.
Der Eintritt ist frei.

Rosenkranz-Monat Oktober

 

Maria, breit den Mantel aus,IMG_8292
Mach Schirm und Schild für uns daraus;
Laß uns darunter sicher stehn,
bis alle Stürm’ vorübergehn.
Patronin voller Güte,
uns allezeit behüte.

Dein Mantel ist sehr weit und breit,
Er deckt die ganze Christenheit,
Er deckt die weite, breite Welt,
Ist aller Zuflucht und Gezelt.

Vor jeder Hl.Messe an den Werktagen (Dienstag, Donnerstag und Freitag) sind sie ganz herzlich zum gemeinsamen Rosenkranzgebet eingeladen.

Erntedank 2018

Was uns die Erde Gutes spendet,
was unsere Hände Fleiß vollbracht,
was wir begonnen und vollendet,
sei, Gott und Herr, zu dir gebracht.

Wir legen unsere Gaben nieder,
als Lob und dank vor deinem Thron.
Herr, schenk sie uns verwandelt wieder,
in Jesus Christus, deinem Sohn.

Wie Wein und Wasser sich verbinden,
so gehen wir in Christus ein,
wir werden die Vollendung finden
und seiner Gottheit teilhaft sein.

 

Nach dem Erntedankgottesdienst waren alle Gläubigen zum gemeinsamen Erntedank-Frühschoppen-Imbiss im Pfarrsaal eingeladen. Neben Federweißer, Brot und Dips konnte man gut dem Aufruf von Pfr. Kusche folgen, der am Ende der Messe die Gemeinde aufgerufen hat: Gehet und Bleibet zusammen im Frieden.

Einfach Danke !

Am Freitag, den 10.08.2018, war es mal wieder so weit. Die Pfarrgemeinde Herz Jesu dankte all ihren Mitarbeitern. Ob Haupt- oder Ehrenamtlich aktiv, alle waren eingeladen. Die Idee für einen solchen Abend entstand letztes Jahr. Damals hatte der Verwalter der Pfarrgemeinde, Herr Rolf Erlewein, zum ersten Mal zu einem solchen Abend eingeladen. Nach einer langen Zeit der Krise und den roten Zahlen, hat sich unsere Pfarrgemeinde wieder aufgerappelt und steht nun wieder selbstbewusst auf eigenen Beinen. Dies ist natürlich nicht nur dem Geschick unseres Verwalters zu verdanken, sondern auch den zahlreichen Helfern und Mitarbeitern unserer Gemeinde. Viele Hände packen regelmäßig an und helfen den Alltagsbetrieb der Pfarrgemeinde zu stemmen, ob vor oder auch hinter den Kulissen, oft im Verborgenen. Dessen bewusst, luden Herr Erlewein und unserer Pfarrer Stephan Wolff zu einem Dankeschön-Abend ein. Man kann die enorme Hilfe und Mitarbeit natürlich nicht an einem Abend ausgleichen, doch darum geht es auch primär nicht. Es geht darum zusammenzukommen, sich auszutauschen und einen gemeinsamen Abend bei leckerem Essen zu genießen. Erst wenn alle zusammenkommen, merkt man, wie groß unser Helferstamm ist und jeder kann die Erfahrung machen, dass man nicht alleine ist und sich nicht alleine engagiert. Im Alltagsgetümmel sieht man sich meist nicht, weil jeder seine Aufgaben hat, und dies auch zu unterschiedlichen Zeiten. Daher ist es auch nicht verkehrt einen gemeinsamen Abend zu verbringen und die Kräfte und Gedanken zu bündeln, bevor es dann wieder mit voller Kraft voraus in und um Herz Jesu weitergeht.

Bevor es jedoch gestern zu Tisch ging, richtete auch unser Pfarrer einige Worte an seine Gemeinde. Neben dem Dank für die vielfältige Arbeit ging er in seiner Ansprache auch kurz auf die Diözesansynode ein. Trotz der Angst und den Unklarheiten wie es in Zukunft weiter geht, welche jene teilweise mitführt, dürfe man den Mut nie verlieren. „Schließlich haben wir vor einigen Jahren selbst zurückgemeldet, dass es so nicht mehr weitergehen kann“, so Pfarrer Wolff. Nun dürfe man die Augen nicht verschließen, und so weitermachen, wie gehabt. Die Umstrukturierungen in unserem Bistum sind nun mal unumgänglich und es liegt an uns, diese individuell für uns zu gestalten. Dafür müsse man jedoch enger zusammenrücken und die Sache gemeinsam anpacken. Und genau das ist eben in Herz Jesu der Fall. Hier arbeiten viele unterschiedliche Helfer mit und engagieren sich mit Herzblut für ihre Gemeinde. So kann und muss es auch weitergehen.

Daher noch einmal, von unserem Verwalter und unserem Pfarrer, ein herzliches Vergelts Gott für alle Mühe!





Ein gelungener Ausflug nach Maria Laach

Bild Laacher SeeAm Dienstag, den 03.Juli 2018 traf sich eine fröhliche Gruppe vor der Herz Jesu-     Kirche, um sich, bei strahlendem Sonnenschein, nach Maria Laach aufzumachen.

Organisiert wurde dieser Ausflug von der kfd-Herz Jesu.

Am Ziel angekommen, wurden wir von unserem Guide empfangen, der uns sehr umfassend und kompetent bei unserer Führung informierte.

So war unsere erste Station der Waldfriedhof. Dieser wurde 1920 außerhalb des Klausurbereiches angelegt. Hier fanden Angestellte und Verwandte der Mönche ihre letzte Ruhe.

Seitlich von der Abteikirche steht die neuromanische Kapelle, die Johanneskapelle, die 1864 erbaut wurde. Ihren Namen hat sie seit der Neugründung der Abtei durch die Beuroner Benediktiner im Jahr 1892. Das Schweizer Dach des Kirchleins ist Pater Mauricius Gisler zuzuschreiben, einem Angehörigen der Erzabtei Beuron, der im Kanton Uri (Schweiz) aufgewachsen war.

(Die Benediktinerabtei Laach war 1802 nach 700-jährigem Bestehen in Folge eines Säkularisationsedikts, von Napoleon unterzeichnet, aufgehoben worden. -So wurden auch 2 Glocken nach St. Kastor in Koblenz, zum Einschmelzen, gebracht-.

Das leegeräumte und verlassene Kloster wurde französische und 1815 preußische Domäne. Der Jesuitenorden, der damals vor allem in Deutschland sehr an Zahl zunahm, suchte dringend nach einem großen Ordenshaus. In Laach, so glaubte man damals, hatte man eine ideale Möglichkeit gefunden).

Heute wird die Johanneskapelle für Taufen und Hochzeiten genutzt.

Auch die Nikolauskapelle durften wir bestaunen. (Der heilige Nikolaus, so konnten wir erfahren, ist nicht nur Schutzpatron für die Kinder sondern auch für Studierende und Reisende).

Der Turm der Nikolauskapelle ist romanisch, und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das Schiff der Kapelle wurde 1757 erbaut.

Die Basilika spricht für sich. Beim Betreten des Kirchenraumes wird der Blick des Besuchers von dem großen Mosaikbild im Chorraum angezogen.

Das Laacher Paradies hat so eine reiche Symbolik, wir sollten es eigentlich in uns tragen mit seiner anregenden Schönheit“. (Altabt Benedikt)

Zwischen Kirche und Refektorium erstreckt sich auf der Westseite die historische Bibliothek, die aus den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts stammt, der Zeit, als die Jesuiten in Maria Laach waren. Die Bücherregale befinden sich in Holzgalerien auf 3 Stockwerken, die durch eine gusseiserne Wendeltreppe in der Mitte des Raums erschlossen werden.

Die Bibliothek wurde 2015 renoviert und wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.

Die Uhr schlägt bumm“… einige von uns konnten dann noch auf „Tuchfühlung“ mit den Abteiglocken gehen, hinauf zum Glockenturm. Diese Glocken konnten nicht nur ein riesiges Volumen aufweisen, damit verbunden auch die Klangstärke sondern auch eigene Namen.

Ja, jede Glocke hat ihren eigenen Namen.

Die Zeit schritt mit riesigen Schritten voran. Es war nun später Nachmittag, und um 17.30 Uhr wurden wir – durch die Vesperglocke – zum Innehalten eingeladen.

Vollgepackt mit vielen Informationen aber auch mit trockenen Kehlen, machten wir uns nun auf den Weg nach Mendig, zur dortigen Vulkanbrauerei.

Alle waren sich einig. Es war ein gelungener Nachmittag. Wir konnten die noch unberührte weithin verschonte Landschaft genießen, die Abteikirche, eines der schönsten erhaltenen Bauwerke der Romanik im Rheinland, auf uns wirken lassen, und die Geschichte dieser Abtei erfahren. Von allem schwingt etwas mit. Vor allem aber waren wir unterwegs, unterwegs auf der Suche nach tragenden Werten, die unserem Leben Sinn verleihen.