Orgelmusik in Herz Jesu

Herz Jesu Kirche, Koblenz

Freitag, 21. September 2018
17.00 Uhr

Orgelkonzert

im Rahmen der ORGELwochen
im Kultursommer Rheinland-Pfalz 2018

Andrea Kumpe (4)
Dr. Andrea Kumpe
Freiburg

Das Motto des diesjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz heißt „Industrie-Kultur“. Der Blick des Mottos fällt auf die letzten 200 Jahre unserer Geschichte, vom Beginn der Industrialisierung bis heute. Anlässe dafür sind die zweihundertsten Geburtstage von Karl Marx (Geburts- und Heimatstadt Trier) und Friedrich Wilhelm Raiffeisen (Lebensstationen: Hamm/Sieg, Flammersfeld und Weyerbusch im Westerwald, Neuwied-Heddesdorf) sowie der hundertfünfzigste Geburtstag von AUDI-Gründer August Horch (aus Winningen an der Mosel).
Der Bau der Klais-Orgel in der Koblenzer Herz Jesu Kirche (1959) fällt in die Endphase der sogenannten „Orgelbewegung“, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Orgelbau in Deutschland und Frankreich entscheidend geprägt hat. Hier haben die Auswirkungen der „Industrie-Kultur“ und ideologische Ansichten ihre Spuren hinterlassen.
Dr. Andrea Kumpe aus Freiburg spielt zu diesem Thema Werke von Louis Vierne, Sigfrid Karg-Elert, Maurice Duruflé und Olivier Messiaen. Das Konzert findet am Freitag, den 21. September um 17.00 Uhr in der Herz Jesu Kirche statt.

Karten zu 10,-€ an der AbendkasseLogo_KuSo_schwarze_Wortmarke

Orgelseminar in Herz Jesu

Orgel-Seminar mit Dr. Andrea Kumpe, Freiburg

In der KoblenAndrea Kumpe paintzer Herz Jesu Kirche findet am Samstag, den 22. September 2018 einen Orgel-Workshop zum Thema „kreative Orgelmethodik“ mit Dr. Andrea Kumpe aus Freiburg statt.Das Seminar ist eine Fortbildungsveranstaltung des Dekanates Koblenz und richtet sich an haupt- und nebenamtliche Organisten, sowie Orgelstudenten und Orgelschüler. Joachim Aßmann, Dekanatskantor

Termin: Samstag, 22. September 2018, 10.00 -17.00 Uhr
Ort: Herz Jesu Kirche und Pfarrsaal Herz Jesu, Koblenz
Kosten: 20,- EUR
Leitung: Prof. Dr. Andrea Kumpe, Freiburg
Anmeldung und Infos: Dekanatskantor Joachim Aßmann
(0151/46444870 oder joachimassmann01@t-online.de)
Anmeldefrist: bis 17. September 2018

                                  

 

Einfach Danke !

Am Freitag, den 10.08.2018, war es mal wieder so weit. Die Pfarrgemeinde Herz Jesu dankte all ihren Mitarbeitern. Ob Haupt- oder Ehrenamtlich aktiv, alle waren eingeladen. Die Idee für einen solchen Abend entstand letztes Jahr. Damals hatte der Verwalter der Pfarrgemeinde, Herr Rolf Erlewein, zum ersten Mal zu einem solchen Abend eingeladen. Nach einer langen Zeit der Krise und den roten Zahlen, hat sich unsere Pfarrgemeinde wieder aufgerappelt und steht nun wieder selbstbewusst auf eigenen Beinen. Dies ist natürlich nicht nur dem Geschick unseres Verwalters zu verdanken, sondern auch den zahlreichen Helfern und Mitarbeitern unserer Gemeinde. Viele Hände packen regelmäßig an und helfen den Alltagsbetrieb der Pfarrgemeinde zu stemmen, ob vor oder auch hinter den Kulissen, oft im Verborgenen. Dessen bewusst, luden Herr Erlewein und unserer Pfarrer Stephan Wolff zu einem Dankeschön-Abend ein. Man kann die enorme Hilfe und Mitarbeit natürlich nicht an einem Abend ausgleichen, doch darum geht es auch primär nicht. Es geht darum zusammenzukommen, sich auszutauschen und einen gemeinsamen Abend bei leckerem Essen zu genießen. Erst wenn alle zusammenkommen, merkt man, wie groß unser Helferstamm ist und jeder kann die Erfahrung machen, dass man nicht alleine ist und sich nicht alleine engagiert. Im Alltagsgetümmel sieht man sich meist nicht, weil jeder seine Aufgaben hat, und dies auch zu unterschiedlichen Zeiten. Daher ist es auch nicht verkehrt einen gemeinsamen Abend zu verbringen und die Kräfte und Gedanken zu bündeln, bevor es dann wieder mit voller Kraft voraus in und um Herz Jesu weitergeht.

Bevor es jedoch gestern zu Tisch ging, richtete auch unser Pfarrer einige Worte an seine Gemeinde. Neben dem Dank für die vielfältige Arbeit ging er in seiner Ansprache auch kurz auf die Diözesansynode ein. Trotz der Angst und den Unklarheiten wie es in Zukunft weiter geht, welche jene teilweise mitführt, dürfe man den Mut nie verlieren. „Schließlich haben wir vor einigen Jahren selbst zurückgemeldet, dass es so nicht mehr weitergehen kann“, so Pfarrer Wolff. Nun dürfe man die Augen nicht verschließen, und so weitermachen, wie gehabt. Die Umstrukturierungen in unserem Bistum sind nun mal unumgänglich und es liegt an uns, diese individuell für uns zu gestalten. Dafür müsse man jedoch enger zusammenrücken und die Sache gemeinsam anpacken. Und genau das ist eben in Herz Jesu der Fall. Hier arbeiten viele unterschiedliche Helfer mit und engagieren sich mit Herzblut für ihre Gemeinde. So kann und muss es auch weitergehen.

Daher noch einmal, von unserem Verwalter und unserem Pfarrer, ein herzliches Vergelts Gott für alle Mühe!





Ein gelungener Ausflug nach Maria Laach

Bild Laacher SeeAm Dienstag, den 03.Juli 2018 traf sich eine fröhliche Gruppe vor der Herz Jesu-     Kirche, um sich, bei strahlendem Sonnenschein, nach Maria Laach aufzumachen.

Organisiert wurde dieser Ausflug von der kfd-Herz Jesu.

Am Ziel angekommen, wurden wir von unserem Guide empfangen, der uns sehr umfassend und kompetent bei unserer Führung informierte.

So war unsere erste Station der Waldfriedhof. Dieser wurde 1920 außerhalb des Klausurbereiches angelegt. Hier fanden Angestellte und Verwandte der Mönche ihre letzte Ruhe.

Seitlich von der Abteikirche steht die neuromanische Kapelle, die Johanneskapelle, die 1864 erbaut wurde. Ihren Namen hat sie seit der Neugründung der Abtei durch die Beuroner Benediktiner im Jahr 1892. Das Schweizer Dach des Kirchleins ist Pater Mauricius Gisler zuzuschreiben, einem Angehörigen der Erzabtei Beuron, der im Kanton Uri (Schweiz) aufgewachsen war.

(Die Benediktinerabtei Laach war 1802 nach 700-jährigem Bestehen in Folge eines Säkularisationsedikts, von Napoleon unterzeichnet, aufgehoben worden. -So wurden auch 2 Glocken nach St. Kastor in Koblenz, zum Einschmelzen, gebracht-.

Das leegeräumte und verlassene Kloster wurde französische und 1815 preußische Domäne. Der Jesuitenorden, der damals vor allem in Deutschland sehr an Zahl zunahm, suchte dringend nach einem großen Ordenshaus. In Laach, so glaubte man damals, hatte man eine ideale Möglichkeit gefunden).

Heute wird die Johanneskapelle für Taufen und Hochzeiten genutzt.

Auch die Nikolauskapelle durften wir bestaunen. (Der heilige Nikolaus, so konnten wir erfahren, ist nicht nur Schutzpatron für die Kinder sondern auch für Studierende und Reisende).

Der Turm der Nikolauskapelle ist romanisch, und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das Schiff der Kapelle wurde 1757 erbaut.

Die Basilika spricht für sich. Beim Betreten des Kirchenraumes wird der Blick des Besuchers von dem großen Mosaikbild im Chorraum angezogen.

Das Laacher Paradies hat so eine reiche Symbolik, wir sollten es eigentlich in uns tragen mit seiner anregenden Schönheit“. (Altabt Benedikt)

Zwischen Kirche und Refektorium erstreckt sich auf der Westseite die historische Bibliothek, die aus den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts stammt, der Zeit, als die Jesuiten in Maria Laach waren. Die Bücherregale befinden sich in Holzgalerien auf 3 Stockwerken, die durch eine gusseiserne Wendeltreppe in der Mitte des Raums erschlossen werden.

Die Bibliothek wurde 2015 renoviert und wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.

Die Uhr schlägt bumm“… einige von uns konnten dann noch auf „Tuchfühlung“ mit den Abteiglocken gehen, hinauf zum Glockenturm. Diese Glocken konnten nicht nur ein riesiges Volumen aufweisen, damit verbunden auch die Klangstärke sondern auch eigene Namen.

Ja, jede Glocke hat ihren eigenen Namen.

Die Zeit schritt mit riesigen Schritten voran. Es war nun später Nachmittag, und um 17.30 Uhr wurden wir – durch die Vesperglocke – zum Innehalten eingeladen.

Vollgepackt mit vielen Informationen aber auch mit trockenen Kehlen, machten wir uns nun auf den Weg nach Mendig, zur dortigen Vulkanbrauerei.

Alle waren sich einig. Es war ein gelungener Nachmittag. Wir konnten die noch unberührte weithin verschonte Landschaft genießen, die Abteikirche, eines der schönsten erhaltenen Bauwerke der Romanik im Rheinland, auf uns wirken lassen, und die Geschichte dieser Abtei erfahren. Von allem schwingt etwas mit. Vor allem aber waren wir unterwegs, unterwegs auf der Suche nach tragenden Werten, die unserem Leben Sinn verleihen.

Termine der Wort Gottes Feiern in Herz Jesu – 2. Halbjahr

Auch im zweiten Halbjahr geht es mit unseren Wort Gottes Feiern weiter.

 

Denken Sie dran ! – Immer am 1. Freitag im Monat findet um 17 Uhr ein Konzert im Rahmen der Kirchenmusik Herz Jesu statt. Im Anschluss feiern wir die Hl. Messe zum Herz Jesu Freitag mit eucharistischem Segen und  3. Freitag im Monat finden unsere Wort Gottes Feiern statt, jeweils um 18:30 Uhr !  An den übrigen Freitagen finden um 18:30 Uhr die Abendmessen vom Tag statt.

 

 

 

“Ch’allarikuna-Lasst uns gemeinsam feiern“ Bolivianische Musik von Los Masis als Hilfe für Kinder

bs„Ch’allarikuna“-Lasst uns gemeinsam feiern hieß es am Sonntag, den 24. Juni 2018, um 10.30 Uhr in Herz Jesu. Die Gruppe Los Masis gestaltete diesen sonntäglichen Gottesdienst, gemeinsam mit Pater Ludger, von den Arnsteiner Patres, der 12 Jahre in Bolivien gearbeitet hat.

Los Masis ist eine bolivianische Musikgruppe, die seit 50 Jahren in wechselnder Besetzung gemeinsam musiziert, und die es sich zum Ziel gesetzt hat, die kulturelle Vielfalt und den musikalischen Reichtum Boliviens zu erhalten und zu fördern.

Seit 1977 unterhalten sie im Stadtzentrum Sucres auch eine kleine Musikschule, das Centro Cultural Masis, wo sie Kindern und Jugendlichen die traditionellen Instrumente, Tänze, Gesänge und Bräuche Boliviens vermitteln. Darüber hinaus bieten Los Masis in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Therapeuten Kindern und Jugendlichen aus schwierigen familiären Verhältnissen schulische Unterstützung und psychologische Betreuung an.

Das Centro Cultural Masis ist im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Anlaufpunkt für viele Kinder und Jugendliche geworden, die dort über den familiären Zusammenhang hinaus ein Gefühl der Zugehörigkeit und Unterstützung erfahren, sowie eine Verwurzelung in der eigenen Kultur. In diesem Sinne sehen Los Masis ihre Arbeit im Centro als Integrationsauftrag innerhalb der bolivianischen Gesellschaft, da durch die Musik, Menschen aus ganz verschiedenen sozial-gesellschaftlichen Schichten zusammengeführt werden. Ebenso verstehen sie ihr Wirken als Präventionsarbeit gegen Kriminalität, Alkoholismus und Drogenabhängigkeit, die bei vielen Jugendlichen gerade aus den Stadtrandbezirken ein brisantes Thema sind.

Die eingenommenen Spenden, die bei diesem Gottesdienst zusammengekommen sind, dienen der finanziellen Sicherung des Centro Cultural Masis und seiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Sucre. (Die Spende – an diesem Sonntag – konnte durch die Gemeinde auf 1.350 Euro verdoppelt, und inzwischen durch unseren Verwalter überwiesen werden).

Für uns, als Team in Herz Jesu war es eine große Freude, und eine ebenso große Bereicherung diese Musiker und ihr Engagement kennenlernen zu dürfen.

Nach einer kleinen Stärkung in den Räumen der KHG (Katholische Hochschul-Gemeinde) wurden unsere Gäste mit einem Kanon verabschiedet: “Viel Glück und viel Segen, auf all deinen Wegen, Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei“.

Alle waren einer Meinung, wir werden uns wiedersehen und bis dahin halte Gott uns alle fest in seiner Hand.