Kirchenchor Herz Jesu gestaltet Abschlussgottesdienst

„Ewiges Gebet“ und „Herz Jesu Fest“

Freitag, 23. Juni 2017, 18:00 Uhr in der Herz Jesu Kirche Koblenz.

Es erklingen die „Missa brevis Sancti Joannis de Deo“ (Kleine Orgelsolomesse) von Joseph Haydn.

Ausführende sind: Lisa Marie Knopp, Sopran; Joachim Aßmann, Orgel; Kirchenchor Herz Jesu; Leitung: Torben Schleiden.

Was hat es  eigentlich mit diesen beiden Begriffen „Herz Jesu und Ewig Gebet“ auf sich, die einem als „normal praktizierendem Katholiken“ zwar geläufig  sind nicht jedoch deren genaue Ursprünge.

Das „Herz Jesu“ symbolisiert die göttliche Liebe und das göttliche Erbarmen als Sühne für unsere Sünden. Zugespitzt wird dies bei Jesu Sterben dargestellt, als seine Seite mit einer Lanze durchbohrt wird und Blut und Wasser daraus fließt.

In dieser Szene sah die Kirche schon früh den Ursprung der Sakramente.

Durch die Verehrung des leidenden Christus im Hochmittelalter entwickelte sich an diesem Bild, besonders durch die Jesuiten, eine eigene Frömmigkeit.

Aufgrund von Visionen setzte sich Margareta Maria Alcoque, französische Nonne und Mytikerin, für ein eigenes Herz-Jesu-Fest ein.

Herz Jesu Freitag ist immer der erste Freitag im Monat. Am zweiten Freitag nach Fronleichnam bzw. am dritten Freitag nach Pfingsten wird von der römisch-katholischen Kirche das „Hochfest des Heiligen Herzens Jesu“ gefeiert.

„Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen“ schrieb Paulus an die Gemeinde in Ephesus.

Das „Ewige Gebet“ greift diesen Gedanken auf und verbindet ihn mit der eucharistischen Frömmigkeit. Die geweihte Hostie (eucharistisches Brot), gilt als das Allerheiligste. Es wird in der Monstranz auf dem Altar zur Anbetung „ausgesetzt“. Im „Allerheiligsten“ ist Christus leibhaft und dauerhaft gegenwärtig.

Das Ewige Gebet hat seine Wurzeln im „Vierzigstündigen Gebet“, das seit der frühen Kirche die Grabesruhe des Herrn begleitete.

Die Form des „Ewigen Gebetes“ wie wir sie heute kennen, wurde vom Trierer Erzbischof Johann Philipp von Walderdorff eingeführt. Das Gebet wandert von Pfarrei und Klosterkirche durch das ganze Bistum. An bestimmten Tagen teilen sich die einzelnen Gruppierungen einer Gemeinde die Gebetszeiten. Die Zeiten werden durch Gebete, Lieder und stilles Beten gefüllt. Am Ende wird ein feierlicher Abschlussgottesdienst gefeiert.

Lassen Sie uns gemeinsam diese beiden kirchlichen Feste mit Leben füllen.

Aus: www.kath.de, Dr. Eckhard Bieger SJ 

www.praxis-gottesdienst.net

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