Am Freitag, den 10.08.2018, war es mal wieder so weit. Die Pfarrgemeinde Herz Jesu dankte all ihren Mitarbeitern. Ob Haupt- oder Ehrenamtlich aktiv, alle waren eingeladen. Die Idee für einen solchen Abend entstand letztes Jahr. Damals hatte der Verwalter der Pfarrgemeinde, Herr Rolf Erlewein, zum ersten Mal zu einem solchen Abend eingeladen. Nach einer langen Zeit der Krise und den roten Zahlen, hat sich unsere Pfarrgemeinde wieder aufgerappelt und steht nun wieder selbstbewusst auf eigenen Beinen. Dies ist natürlich nicht nur dem Geschick unseres Verwalters zu verdanken, sondern auch den zahlreichen Helfern und Mitarbeitern unserer Gemeinde. Viele Hände packen regelmäßig an und helfen den Alltagsbetrieb der Pfarrgemeinde zu stemmen, ob vor oder auch hinter den Kulissen, oft im Verborgenen. Dessen bewusst, luden Herr Erlewein und unserer Pfarrer Stephan Wolff zu einem Dankeschön-Abend ein. Man kann die enorme Hilfe und Mitarbeit natürlich nicht an einem Abend ausgleichen, doch darum geht es auch primär nicht. Es geht darum zusammenzukommen, sich auszutauschen und einen gemeinsamen Abend bei leckerem Essen zu genießen. Erst wenn alle zusammenkommen, merkt man, wie groß unser Helferstamm ist und jeder kann die Erfahrung machen, dass man nicht alleine ist und sich nicht alleine engagiert. Im Alltagsgetümmel sieht man sich meist nicht, weil jeder seine Aufgaben hat, und dies auch zu unterschiedlichen Zeiten. Daher ist es auch nicht verkehrt einen gemeinsamen Abend zu verbringen und die Kräfte und Gedanken zu bündeln, bevor es dann wieder mit voller Kraft voraus in und um Herz Jesu weitergeht.

Bevor es jedoch gestern zu Tisch ging, richtete auch unser Pfarrer einige Worte an seine Gemeinde. Neben dem Dank für die vielfältige Arbeit ging er in seiner Ansprache auch kurz auf die Diözesansynode ein. Trotz der Angst und den Unklarheiten wie es in Zukunft weiter geht, welche jene teilweise mitführt, dürfe man den Mut nie verlieren. „Schließlich haben wir vor einigen Jahren selbst zurückgemeldet, dass es so nicht mehr weitergehen kann“, so Pfarrer Wolff. Nun dürfe man die Augen nicht verschließen, und so weitermachen, wie gehabt. Die Umstrukturierungen in unserem Bistum sind nun mal unumgänglich und es liegt an uns, diese individuell für uns zu gestalten. Dafür müsse man jedoch enger zusammenrücken und die Sache gemeinsam anpacken. Und genau das ist eben in Herz Jesu der Fall. Hier arbeiten viele unterschiedliche Helfer mit und engagieren sich mit Herzblut für ihre Gemeinde. So kann und muss es auch weitergehen.

Daher noch einmal, von unserem Verwalter und unserem Pfarrer, ein herzliches Vergelts Gott für alle Mühe!





Einfach Danke !